MARGE MONKO
8. April – 14. Mai 2017



Don’t Wind It up, Turn It on, Inkjet-Print, 2016 © Marge Monko

SITUATION #70: Marge Monko, Don't Wind It up, Turn It on, 2016/2017

8. April – 14. Mai 2017

Don’t Wind It up, Turn It on von Marge Monko ist ein Spiel mit der semantischen Bedeutung und Wirkung von Werbefotografie. Die Arbeit besteht aus einer Künstlerpublikation, die gleichzeitig als Skript für eine fünfteilige Performance dient. Darin enthalten sind neben Texten von Monko und Zitaten von Erica Jong, Jacques Lacan oder Karl Marx auch Auszüge aus verschiedenen Werbeanzeigetexten für Armbanduhren aus den 1970er und 1980er Jahren. Sie werden mit Fotografien kombiniert, die wie Werbefotos für Armbanduhren wirken, wobei die Kompositionen ihre Wirkung über uhrenlose Handgelenke und Gesten vor einem monochromen, grünen Hintergrund erzielen. In der Performance werden die Texte von einem Schauspieler und einer Schauspielerin vorgelesen und die Werbefotografien über Choreografien ihrer Hände und Arme nachgestellt. Wie in einem Filmset geschieht dieses Re-enactment vor einem Greenscreen, auf den sich in Echtzeit die passenden Hintergrundmotive zu den gestellten Szenen einfügen lassen. Don’t Wind It up, Turn It on untersucht die Strategien der Werbefotografie im Spannungsfeld von Luxus und Begehren, von Bildern und Bildgewohnheiten.

Die Performance findet zum Auftakt von SITUATIONS/Platzhalter am Freitag, 7. April 2017 um 19 Uhr am Fotomuseum Winterthur statt. Mit Tobias Bienz und Martina Momo Kunz.

Mehr von Marge Monko: margemonko.com

Cluster: Platzhalter

Tags: Begehren, ChoreografieGeste, Greenscreen, Konventionen, Performance, Publikation, Re-enactment, Sammlung Fotomuseum, Semantik, Werbung

Mit freundlicher Unterstützung durch die Landis & Gyr Stiftung.

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